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Kuala Lumpen in Kuala Lumpur

So liebe Freunde,

vorgestern fanden sich die Kuala-Lumpen in der Stadt wieder, der sie ihren Namen schenkten, oder umgekehrt.

Wo sollen wir anfangen? Naja, am besten beim Hotel... der Gute-Nacht-Waechter alias Uncle B. Gopal (so mussten wir ihn nennen) hat sich als extrem coole Haut erwiesen und uns in die Tiefen der malayischen Kultur eingeweiht hat, sofern sie ihm selbst bekannt waren. Naja.... Kuala Lumpur gibts seit 100 Jahren und Uncle war ungefaehr 99.5 Jahre alt. Ungefaehr halt.

Dann machen wir mal bei der Chinatown weiter: Vom Geruch her ists aehnlich ertraeglich wie ein Zirkeltraining vorm Spiessl seine Saustallluefter. Wie haben eben diesen dann auch angenommen, um nicht aufzufallen. Wir sind doch nicht bloed. Nach einer Chinatownbesichtigung kletterten wir (mit dem Lift) auf den vierthoechsten Fernsehturm der Welt (noch vor Oedwiesen), mit direktem Blick auf die Petronas-Towers (die hoechtsten Zwillingstuerme der Welt) und das atemberaubende Kuala Lumpur.

Gestern stand Shopping und allg. Sightseeing auf dem Plan. Ein ziemlich stranges Erlebnis war, als wir in der City bei einem gepflegten Viererwatt ploetzlich eine Horde Maenner stoehnen hoerten. Diese erwiesen sich als Tauziehverein. Ohne Witz. Ihr Trainingspartner war ein Baum und ein paar alte Autoreifen. Bis zu unserer Abreise stand es unentschieden. Viel Glueck unseren alten Sportskameraden. Sie brauchen es.

Zum Thema Fortbewegung: fragt lieber nicht. Die Taxifahrer fahren, dass wir schon mehrfach unsere noch so jungen Leben vor uns sahen. Schneiden, hupen, ueberholen links wie rechts, Tanklastzug ausbremsen gehoert einfach zum Alltag. Verkehrsregeln und Fuehrerschein gibts wohl nicht. Als Beppo einen Taxifahrer nach Regeln fragt, sagt dieser, er sei Taxifahrer und kann sich nicht auch noch um Verkehrsregeln kuemmern... Soviel zu dem Thema

Nach diesem sehr interessanten Aufenthalt in KL sind wir mit dem  Nachtzug nach Singapore gefahren. Die Nachtzugfahrt ist ja an und fuer sich schon einen Roman wert.

Jedenfalls: In Singapur angekommen, total ausgehungert fanden wir es/ihn:

Han's

ein Fruehstuecksladen inmitten der City. Hans hat uns also das Leben gerettet... Bildbeweise folgen.

Die Singapur-News der Kuala-Lumpen folgen dann in Kuerze.

Es gruessen,

die Kuala-Lumpen

P.S. Haben Oerm noch

3.8.07 07:32


Quiz

Willkommen zu unserem kleinen Kuala Lumpen Quiz.

Frage 1:

Wieviele Fahrraeder sieht der durchschnittliche Tourist waehrend 3 Tagen Kuala Lumpur

(  ) 0

(  ) 1

(  ) geschaetzte 1000

(  ) wesentlich mehr

Frage 2: zensiert

Frage 3: Welche dieser Marken sind in Kuala Lumpurs Chinatown tatsaechlich erhaeltlich?

(  ) Hogo Boss

(  ) Calvin Klain

(  ) Rolox

(  ) alle drai

Um reichlich Teilnahme (in Form von Kommentaren) wird gebeten

Eure Lumpen 

3.8.07 08:03


Guten Tag zusammen,

eigentlich war unser Tag gestern nicht besonders ereignisreich, trotzdem gibts a bissal was zum berichten.

Gestern war unser letzter Tag im "Prince of Wales" Backpackers. War ganz cool hier. Haben Chris und Rick kennnengelernt. Chris, ein Norweger, hatte extrem gute Tips fuer die kommenden Trips auf Lager! Rick, ein Sport und Biolehrer aus Hawaii, konnte uns ebenso ein wenig was ueber unsere weitere Reise erzaehlen! Rick hat dann abends a bisserl mit uns zusammengesessen und sich ueber die crazy Germans amuesiert. Aber dazu spaeter!

Waren gestern Tickets buchen am Bahnhof und dann im Singapore Science Museum. Echt interessant, hat uns aber eine Menge Zeit gekostet und so konnten wir keine Nachtsafari mehr im Zoo machen. Schade.

Daheim wollten wir dann noch ein, zwei Bierchen trinken. Wie so ein Vorhaben meist ausgeht, weiss ja jeder. Haben dann in der Bar vom "Prince of Wales" bei Livemucke noch mit zwei Englaendern geredet. Waren auch cool drauf. Einen von ihnen treffen wir wahrscheinlich auf Perhentian Islands wieder.Das war unser kurzer Bericht von gestern.

Moment, da war doch was!!! Ach ja, hatten also wie gesagt unseren kleinen Umtrunk gestern, der erste hier, weil das Bier schon relativ teuer ist (Muenchner Preise). Haben nach Barschluss no a bisserl Karten gespielt und a Bier getrunken. Kommen doch tatsaechlich zwei Jungs an und fragen: "He Jungs Servus. Wia kimmt ma do eine in des Haus?" Zwei sauberne Bavarians aus Naehe Landshut. Kennen ein paar gleiche Leute. (Gruesse vor allem an Tobi Weiler an dieser Stelle vom Engl). So klein ist die Welt mitten in little India in Singapur. Wieso eigentlich Singapur?

Also noch ein Bier, oh Mann. Beppo hat sich dann mal lieber geistig aus dem Staub gemacht. Haben eigentlich gedacht er schlaeft, aber er war ja nicht muede, hat er gesagt.

Neues von uns gibts wieder von den Perhentian Islands. Erste Strandstation!!!! Ja, Mann!

Also machts es guat und schreibt fleissig Kommentare. Gfreit uns a immer vo eich zum hearn. A wemma etz a bissal boarisch vo de ondan beidn gheat hom.

gez. die Lumpen

5.8.07 05:11


Asso, Perhentian

Nach einer laengeren Pause gibts jetzt mal wieder Futter fuer den Blog. Hier auf den Perhentian Islands ist es garnicht mal so einfach, einen funktionierenden PC mit Internetverbindung zu finden…. Fangen wir aber von vorne an:

 

Nach einer schoenen Zeit in Singapur war es den Lumpen mal nach Strand. Also sassen wir uns in den Nachtzug mit Ziel Tanah Merah in Malaysia. Dort lernten wir im Zug den Eggl Verl (Buergermeister, fuer alle Nicht-Weintinger) von Kota Baru kennen. Dieser war uns Fremdlingen gegenueber sehr aufgeschlossen und verteilte auch munter seine Visitenkarten mit der Berufsbezeichnung Justice of law. Nach einem kurzen Plausch und ein paar Stuecken Kuchen von seiner Frau, passierte es. Als die Frau Oerm den Kuchen wieder aus der Hand riss um einer anderen Frau auch noch was zu geben, sagte Oerm: “Oh, asso”. Dies heisst halt im Chinesischen soviel wie “Oh, Schwaegerin”. Das war der Startschuss fuer den Alleinunterhalter. Von da an ist er nur noch durch den Zug gelaufen, hat auf seine Bekannte gezeigt, gelacht und gebruellt: “Asso, Asso”. Jetzt waren wir noch buntere Hunde als ohnehin schon. Als dann Oerm sich noch in einer selbstschliessenden Tuer verfing und befreit werden musste erreichten wir endgueltig Kultstatus. Am Bahnsteig wurde dann noch ein Foto mit Verl und Asso, welche uebrigens “Vice President” irgend so einer Versicherungsfirma ist, gemacht.

 

Verl hat uns dann anschliessend noch seine Hilfe angeboten, falls wir mal im Knast sitzen sollten und rief uns noch ein Taxi. Der Taxifahrer rief uns dann ein Boot, usw. Sprich wir wurden immer weiterempfohlen oder auf bayrisch gesagt sauba gebratzlt. Aber das sind wir ja schon gewohnt.

 

Wie oben schon vorweg genommen sind wir auf den Perhentian Islands im Suedchinesischen Meer gelandet. Ein Stueck Paradies auf Erden. Jedenfalls landschaftlich, was man von der Unterkunft nicht behaupten kann. Ein kleines Holzhaus mit zwei Betten fuer vier und einem C. Es WC zu nennen waere einfach gelogen. Schliesslich spuelt man hier mit nem Eimer oder man dreht einfach die Dusche auf, die locker so weit spritzt. Aber ueber solche Kleinigkeiten blickt man gerne hinweg, bei dem Garten….

 

Palmen ueberall, Kioske aus Holz, tuerkises Meer mit zwanzig Meter und mehr Sichtweite und so weiter. Paradies trifft es ganz gut, doch die Sonne machte unsere Haut schon am ersten Tag zu Leder. Am zweiten Tag entschlossen wir uns einen viertaegigen Tauchkurs zu machen, was sich als extreme Gaudi erwiesen hat. Bei einem unserer beiden Abschlusstauchgaenge wurden wir Zeugen, wie Oerm von einem Triggerfish aus dessen Revier gejagt worden ist. Kurzzeitig war er weg, aber wir haben ihn noch. Da war uns allen, am wenigsten Oerm, nicht mehr nach lachen zumute. Danach wars dafuer umso komischer, weils von Anfang an klar war, wen es erwischen wird.

 

Apropos Oerm. Als er waehrend einer Theoriestunde in der Tauchschule Wasser lassen musste und alle C’s besetzt waren, entschied er sich fuer “wild”pinkeln. Dabei haette er jedoch fast das Revier eines meterlangen Warans, bzw. diesen selbst markiert. Als die beiden diesen Umstand bemerkten, entfernten sich beide umgehend vom Tatort. Der Waran blieb bei dieser Aktion unverletzt.

 

Fuer (beinahe) verletzte Tiere ist dann ein anderer zustaendig: Budsnsohler, der Unterwasserrowdy. Zuerst haxt er fast eine Schildkroete auf, die er durch die halbe Bucht verfolgt und sie auch fast beruehrt, was fuer das Tier nicht gerade gesund ist. Anschliessend schwimmt er fast von unten mit dem Kopf gegen einen Kugelfisch, fuer den es jede Menge Stress bedeutet haette, sich aufzublasen (evtl. toedlich (fuer den Fisch)). Die vier bayrischen Urgesteine haben es sich auch nicht nehmen lassen, auf 18 Meter Tiefe einen gepflegten Viererwatt zu spielen, wobei Beppo und Oerm klar mit der Maschin siegten (Bildmaterial folgt). Nach diesen vier Spitzentagen ernannte uns unsere deutsche Tauchlehrerin Madeleine, die wir an dieser Stelle gruessen moechten, zu PADI Open Water Divern.

 

Ausser dem ganz normalen Wahnsinn, der hier nebenbei noch ablaeuft gibts nicht mehr viel zu erzaehlen. Morgen nehmen wir mal einen Tag lang den Gang raus und chillen aus.

 

Weitere Stories von dieser hammerschoenen Insel zu den Themen Essen, Riesenspinnen, weiteren lustigen Meerestieren folgen, da wir hier noch laenger Gast sein werden.

 

Es gruessen,

 

eure Kuala-Lumpen

10.8.07 16:47


Bye, bye Perhentian

Unsere Zeit auf den Perhentian Islands geht morgen frueh leider zu Ende. Aber es gibt noch einiges aus den letzten Tagen zu erzaehlen. Fangen wir mal mit dem wohl Spektakulaersten an: Am gestrigen Sonntag gingen wir bei absolutem Mistwetter - es hat wirklich mal geregnet - auf einen Wracktauchgang. Vor rund sechs Jahren sank vor den Inseln waehrend der Monsunzeit ein fast 70 Meter langer Frachter, welchen wir uns gestern mal aus der Naehe anschauten. Das Meer war wie immer glasklar, so dass wir mit der Taucherbrille von der Oberflaeche aus das Schiff in seiner vollen Pracht sehen konnten. Ihr koennt euch sicherlich vorstellen, wie imposant dieser Eindruck ist, ein auf 20 Meter Tiefe liegendes Schiff im Ganzen zu sehen. Phaenomenal! Waehrend des Tauchgangs machten wir dann zum ersten Mal die Begegnung mit Haien. Das waren vielleicht Mordsdinger.... Also ich sags euch. Da wird dir schon ganz anders. Also der laengste von diesen Ammenhaien war bestimmt so 60 cm lang, wenn nicht 70. Die haetten wir also im Falle des Falles locker "abbeidln" koennen. In Fachkreisen wird der Ammenhai gerne auch Arminhai genannt, aufgrund der gleichen Neigung, den ganzen Tag zu verpennen. Ansonsten gabs noch jede Menge laessiger Meereslebewesen aller Art zu sehen. Highlight war dann sicherlich noch, wie wir durch den Frachtraum des Schiffes geschwommen sind. Dieser Tauchgang war auch der erste Schritt zum PADI Advanced Diver. Ok, soviel zu dem Thema.
Am Nachmittag haben wir die Locals, die mit Volleyball und Strand aufgewachsen sind, sauber beim Beachen abgezockt, die Lappen :-) Im Anschluss daran verkaufte uns einer der Gegenspieler nen Special-Local-Drink (Monkey Juice) mit den Worten: "Smells bad, tastes good and makes a good feeling". Wir wurden, entgegen unserer Bedenken, nicht blind darauf. Weitere Lach- und Sachgeschichten von diesem Abend koennen hier in der Oeffentlichkeit nicht preisgegeben werden, koennen aber sehr wohl bei den Autoren erfragt werden.

Der heutige Montag stand ganz im Zeichen der Inselerkundung. Nach einem Gewaltmarsch durch den "Jungle" von etwa 15 Minuten erreichten wir die andere Seite der Insel wo wir uns am Strand unter einer Kokospalme niederliessen. Der Strand war uns jedoch viel zu belebt, denn ausser uns waren auch noch sieben andere Touris dort. Also auf zum naechsten Strand per Taxiboot. Der Strand war dann wirklich quasi fuer uns reserviert. Felsenjumping, chillen und warten auf den Sonnenuntergang waren an der Tagesordnung. Auf der Rueckfahrt, wiederum nach einer Jungledurchquerung, hatten wir Begleitung von einem Hauspavian. Ja richtig gelesen.An Bord hatten wir einen Affen, so ne Mischung zwischen Gallionsfigur und Rettungsaffe. Wir hatten auch ne Affengaudi. Haben Oerm noch. Noch.

Auf ein Wiedersehen in Krabi (Thailand)

Die Lumpen

P.S. Links und rechts neben Beppo sassen grade zwei Niederlaenderinnen, die sich unmittelbar vor Beppos Gesicht High Five gaben, also sprich einschlugen, weil die eine grade ein Haus in Amsterdam ersteigert hat. Auf die Worte "I just bought a house" fiel Beppo nix anderes ein als "I just bought an Icecream". Brueller. Klingt komisch, is aber so. Wieso eigentlich Singapur?
13.8.07 17:10


Brazzeln oder nicht?

Als wir den letzten Blogeintrag geschrieben hatten, tranken wir noch ein Abschiedsbier mit den Tauchlehrern und wollten so ca. um zwoelf ins Bett gehen, da wir am Tag darauf um 7:30 bei unserem Taxiboot Richtung Festland sein wollten. Satz mit X, war wohl nix! Denn etwa fuefnzig Meter vor unserer Huette trafen wir zwei betrunkene Englaenderinnen, die uns baten ein Foto von ihnen zu machen. Als sie dann rausgefunden haben, dass wir deutsche sind, packten sie ihre ganzen Deutschkenntnisse aus: Du musst mit mir mitkommen! Ein paar Minuten spaeter entschlossen wir uns, den letzten Tag noch mal  gas zu geben, schliesslich waren wir hier noch nie richtig unterwegs. Zwei Monkey-Juice und einen Vodka spaeter befanden wir uns dann auf der Tanzflaeche und Ronaldinho von der Tauchschule zeigt uns, wie man Limbo wirlkich tanzt.

Am naechsten Tag sind wir natuerlich NICHT abgereist. Aufgrund von Simons kleiner Magenverstimmung (kein hangover),beschlossen wir noch einen Tag zum relaxen dranzuhaengen. Da der Budsnsohler nicht aufstehen konnte und Beppo beim beachen war, beschlossen Basti und Oerm den Aussichtsfelsen zu erklimmen. Dies gelang auch eindrucksvoll. Doch schlau wie beide sind, wollten sie sich zum Gipfel des Berges durch den Dschungel kaempfen. Selbstverstaendlich gelang dies NICHT eindrucksvoll. Verlaufen im Urwald, Zefix! Doch die beiden Helden schafften es mit Taschenmesser und dem Urtrieb des Menschen zu ueberleben, doch noch vor Einbruch der Dunkelheit sich den anbahnenden Gefahren (Schlangen, Affen, Warane, Spinnen etc.)zu entziehen und auf den richtigen Pfad der Tugend zurueckzukehren.

Am gestrigen Mittwoch gelang es uns dann doch noch, uns von den Perhentians zu trennen. Auf dem Weg zum Festland ging selbstverstaendlich erst einmal dem Boot auf dem wir waren der Sprit aus und wir mussten auf die Spritversorgung von einem anderen Boot warten (wurde natuerlich mit, Kanister, Schlauch und Mund durchgefuehrt). Am Festland angekommen wollten sie uns natuerlich gleich brazzeln, nach zaehen Verhandlungen wurden wir per Taxi zur thailaendischen Grenze gebracht, wo die Brazzelei erst so richtig angefangen hat. Fuer 50Meter wollte uns einer tatsaechlich 200Bath abknoepfen, was wir jedoch dankend ablehnten ( zum Vergeleich: 10km  100Bath ist guter Preis). Nach einer mehrstuendigen Mini-Mini-Mini-Van Fahrt kamen wir in HatYai an und hatten erstmal zwei Stunden Aufenthalt. Was aber nicht so schlimm war, da wir am Busbahnhof die Wdh. des Bayernspiels anschauen konnten. Endlich Fussball. Schon nach kurzer Zeit gesellten sich ein paar Einheimische zu uns, die erstaulicherweise sehr gut ueber den deutschen Fussball bescheid wussten. Kurz danach wollten sie mit uns Frauen-Boxen anschauen und wollten mit Basti gleich um 20Bath auf die Siegerin wetten. Wahrscheinlich auch wieder Brazzelei, da sie vermutlich schon den Ausgang des Kampfes wussten.

Nun ging es mit dem Bus nach Krabi. Nichts spektakulaeres zu berichten. Hier angekommen hats erst mal gschifft wia d'Sau. Ausserdem war es schon dunkel und spaet und der Busfahrer hat uns irgendwo rausgeschmissen. Somit stellten wir gute Opfer fuer den naechsten Brazzler dar, einem Einheimischen, der sich als Taxiahrer ausgab und uns fuer 320Bath zum naechsten Hotel bringen wollte, sind dann letztendlich fuer 250 gefahren, was immer noch viel zu teuer war, aber im Vergleich zu Deutschland noch guenstig (wie weit kommt man in Deutschland schon fuer 5euro).Doch dann die Erleichterung. Endlich das Hotel. Schauen uns die Zimmer an und entschliessen uns das teure, schoene Zimmer zu nehmen. 950 Bath pro Doppelzimmer (10 Euro pro Nase im 4-Sterne Hotel ist in Ordnung!!!) Allerdings sind wir da wieder gebrazzelt worden! Leider ist uns das aber erst am naechsten Morgen aufgefallen, da hatten wir aber schon bezahlt. Eigentlich wussten wir ja von den ueberhoehten Preisen fuer Auslaender. Haben wir ja schon im Reisefuehrer gelesen, wir Schlauberger! Egal. Fuer die zweite Nacht haben wir die Hoteliers dann auch gleich auf 800 Bath runtergehandelt. Unglaublich eigentlich, dass man um den Hotelzimmerpreis feilscht. Das war der erste Handelerfolg in Thailand. Doch dies wird in Zukunft noch perfektioniert, das koennt ihr uns glauben!!!

Ach uebrigens, es schifft wia'd sau, haben Oerm noch. Dass es regnet muss auch noch erwaehnt werden!!!! Die Eierkoepfe vom Internetcafe haben keine CD-Laufwerke in den PC's. Also gibts erstmal wieder keine Bilder!

Die Lumpen 

16.8.07 08:44


All the way to Ko Tao

Hallo liebe Leser und Leserinnenenenenenen!     
Aufgrund des Regens in Krabi wollten wir diese Stadt eigentlich am Tag nach unserem letzten Eintrag verlassen. Es kam aber wieder mal ganz anders. Der Reisefuehrer schickte uns zum "Abschiedsessen" ins May & Mark Restaurant, wo wir gluecklicherweise auf Long-Tom trafen, einen Berliner, den man durchaus als Thailandinsider bezeichnen kann. Dieser gab uns mehrer Tipps, wie wir uns trotz des Regens die Zeit in und um Krabi vertreiben koennen. Mit dem Mietauto, was bei linksverkehr und der offen interpretierbaren Verkehrsregeln nicht unbedingt ein Zuckerschlecken ist, gings dann auf Sightseeing- und Adventuretour. Heisse Quellen, Dschungel, Tempel (1237 "Stufen", wo uns ein Affe unsere M&M's klaute und in einer Rekordgeschwindigkeit, die selbst Beppo staunen liess, verschlang, standen auf dem Programm. Danach gings erstmal zu May & Mark zum tatsaechlich letzten Abendessen in Krabi, wo wir unsere Weiterfahrt nach Ko Tao organiserten und danach ins Bett fielen. Haben naemlich unsere dritte Nacht (vgl. letzten Eintrag) auf 700Bath heruntergedrueckt.
Verabschiedet von May mit vier Lunch-Paketen wurden wir dann zum Busbahnhof gebracht. Dort gabs erstmal Aufkleber mit selbstgemalten Schildkroeten statt Tickets und einen um einen Platz ueberbuchten Bus. Doch kein Problem, in einem solchen Fall wird einfach ein Gartenstuhl in den Mittelgang gestellt. Dieser Platz stellte sich aber als gar nicht so schlecht heraus, weils da halt nicht reingetropft hat!!! Wir hatten aber Glueck! In Surath Thani gabs nen Buswechsel. Ham nen Minibus bekommen mit nem Busfahrer und einer Fahrt, die nur schwer beschrieben werden koennen. Kurzer Versuch: Hoellenritt mit mehreren Aufputschmitteln fuer den Fahrer, ueberladener Bus, Fahrer hupt, gibt Lichthupe, Warnblinker und Scheibenwischer ohne Regen und andere Verkehrsteilnehmer, mit 110 Sachen bei 60km/h Beschraenkung. Unsere Errklaerung: Der rosa Elefant blockierte die Ueberholspur! Schliesslich hat er die fuer 2 Stunden eingeplante Fahrt in 3 Stunden geschafft, trotz staendig ueberhoehter Geschwindigkeit.
Zum Glueck hat unsere “Faehre” auf uns gewartet. Diese war ein Fischkutter mit einer Kabine mit ca. 40 Liegeplaetzen fuer geschaetzte 80 Personen! „2 Persons per Matrace“ lautete die Order beim Checkin.
Oerm und Basti haben sich dann auf dem Dach des Kutters ihre Haengematten gespannt, was sich als perfekter Bettersatz erwies und ihren beiden Weggefaeherten damit 1a –Schlafplaetze verschaffte. Doch diese geniale Oermsche Eingebung erwies sich als harter Kampf mit dem Wind und der „rauhen“ See!
Nach erneuter und obligatorischer Brazzlerei bei der Ankunft auf Ko Tao, haben wir uns ne Bleibe gesucht und erstmal die letzten 15 Stunden verdaut!

 

Heut haben  wir uns noch zwei Motorbikes ausgeliehen und sind die Insel abgefahren, gut wir habens versucht. Bis auf ein paar Kratzer und kleine Schnittwunden ist auch alles gut gegangen. Groesster Erfolg des heutigen Tages war wohl die Buchung unseres ertsen Tieftauchgangs auf 30m !!! Yipiaiey Schweinebacke!
Endlich Haie, hoffentlich wird Oerm nicht wieder gejagt, ja, er ist noch da, ole, ole. Uebrigens laueft er grad kognitiv, gegen alle Erwartungen, zur Hoechstform auf. Gratulation an dierser Stelle.
Der erste Ausraster des Urlaubs kann zweifellos dem Sohler angerechnet werden und die erste ernstzunehmende Verletzung steckte Basti weg (hoffentlich riecht der Hai das Blut nicht, weil sich Basti beim Tauchen oft in Oerms Naehe befindet und dieser dann wohl wieder gejagt wird, weil der Hai vermutlich an einem grippalen Infekt leidet und auf eine falsche Faehrte gefuehrt wird). (Oerm hat den Satz nicht kapiert, mal sehen ob ihrs schafft!).
Sonst gibts nix neues, ausser, dass es in Krabi immer noch regnet und es dort Krabben gibt!

 

Also dann, macht es gut und bis zum naechsten Mal.
Die Lumpen
19.8.07 16:35


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