Startseite
  Archiv
  Lumpen-Fotos
  Gästebuch
  Kontakt
 


Webnews



http://myblog.de/kuala-lumpen

Gratis bloggen bei
myblog.de





Asso, Perhentian

Nach einer laengeren Pause gibts jetzt mal wieder Futter fuer den Blog. Hier auf den Perhentian Islands ist es garnicht mal so einfach, einen funktionierenden PC mit Internetverbindung zu finden…. Fangen wir aber von vorne an:

 

Nach einer schoenen Zeit in Singapur war es den Lumpen mal nach Strand. Also sassen wir uns in den Nachtzug mit Ziel Tanah Merah in Malaysia. Dort lernten wir im Zug den Eggl Verl (Buergermeister, fuer alle Nicht-Weintinger) von Kota Baru kennen. Dieser war uns Fremdlingen gegenueber sehr aufgeschlossen und verteilte auch munter seine Visitenkarten mit der Berufsbezeichnung Justice of law. Nach einem kurzen Plausch und ein paar Stuecken Kuchen von seiner Frau, passierte es. Als die Frau Oerm den Kuchen wieder aus der Hand riss um einer anderen Frau auch noch was zu geben, sagte Oerm: “Oh, asso”. Dies heisst halt im Chinesischen soviel wie “Oh, Schwaegerin”. Das war der Startschuss fuer den Alleinunterhalter. Von da an ist er nur noch durch den Zug gelaufen, hat auf seine Bekannte gezeigt, gelacht und gebruellt: “Asso, Asso”. Jetzt waren wir noch buntere Hunde als ohnehin schon. Als dann Oerm sich noch in einer selbstschliessenden Tuer verfing und befreit werden musste erreichten wir endgueltig Kultstatus. Am Bahnsteig wurde dann noch ein Foto mit Verl und Asso, welche uebrigens “Vice President” irgend so einer Versicherungsfirma ist, gemacht.

 

Verl hat uns dann anschliessend noch seine Hilfe angeboten, falls wir mal im Knast sitzen sollten und rief uns noch ein Taxi. Der Taxifahrer rief uns dann ein Boot, usw. Sprich wir wurden immer weiterempfohlen oder auf bayrisch gesagt sauba gebratzlt. Aber das sind wir ja schon gewohnt.

 

Wie oben schon vorweg genommen sind wir auf den Perhentian Islands im Suedchinesischen Meer gelandet. Ein Stueck Paradies auf Erden. Jedenfalls landschaftlich, was man von der Unterkunft nicht behaupten kann. Ein kleines Holzhaus mit zwei Betten fuer vier und einem C. Es WC zu nennen waere einfach gelogen. Schliesslich spuelt man hier mit nem Eimer oder man dreht einfach die Dusche auf, die locker so weit spritzt. Aber ueber solche Kleinigkeiten blickt man gerne hinweg, bei dem Garten….

 

Palmen ueberall, Kioske aus Holz, tuerkises Meer mit zwanzig Meter und mehr Sichtweite und so weiter. Paradies trifft es ganz gut, doch die Sonne machte unsere Haut schon am ersten Tag zu Leder. Am zweiten Tag entschlossen wir uns einen viertaegigen Tauchkurs zu machen, was sich als extreme Gaudi erwiesen hat. Bei einem unserer beiden Abschlusstauchgaenge wurden wir Zeugen, wie Oerm von einem Triggerfish aus dessen Revier gejagt worden ist. Kurzzeitig war er weg, aber wir haben ihn noch. Da war uns allen, am wenigsten Oerm, nicht mehr nach lachen zumute. Danach wars dafuer umso komischer, weils von Anfang an klar war, wen es erwischen wird.

 

Apropos Oerm. Als er waehrend einer Theoriestunde in der Tauchschule Wasser lassen musste und alle C’s besetzt waren, entschied er sich fuer “wild”pinkeln. Dabei haette er jedoch fast das Revier eines meterlangen Warans, bzw. diesen selbst markiert. Als die beiden diesen Umstand bemerkten, entfernten sich beide umgehend vom Tatort. Der Waran blieb bei dieser Aktion unverletzt.

 

Fuer (beinahe) verletzte Tiere ist dann ein anderer zustaendig: Budsnsohler, der Unterwasserrowdy. Zuerst haxt er fast eine Schildkroete auf, die er durch die halbe Bucht verfolgt und sie auch fast beruehrt, was fuer das Tier nicht gerade gesund ist. Anschliessend schwimmt er fast von unten mit dem Kopf gegen einen Kugelfisch, fuer den es jede Menge Stress bedeutet haette, sich aufzublasen (evtl. toedlich (fuer den Fisch)). Die vier bayrischen Urgesteine haben es sich auch nicht nehmen lassen, auf 18 Meter Tiefe einen gepflegten Viererwatt zu spielen, wobei Beppo und Oerm klar mit der Maschin siegten (Bildmaterial folgt). Nach diesen vier Spitzentagen ernannte uns unsere deutsche Tauchlehrerin Madeleine, die wir an dieser Stelle gruessen moechten, zu PADI Open Water Divern.

 

Ausser dem ganz normalen Wahnsinn, der hier nebenbei noch ablaeuft gibts nicht mehr viel zu erzaehlen. Morgen nehmen wir mal einen Tag lang den Gang raus und chillen aus.

 

Weitere Stories von dieser hammerschoenen Insel zu den Themen Essen, Riesenspinnen, weiteren lustigen Meerestieren folgen, da wir hier noch laenger Gast sein werden.

 

Es gruessen,

 

eure Kuala-Lumpen

10.8.07 16:47
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung